Stammbaum der Familie Curman

Von Prekmurje bis ins Große Walsertal

Rudolf Curman


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Über den Auslöser meiner Forschung Rudolf Curman

Rudolf Čurman (Csurman) wurde am 11.12.1898 als erster Sohn von Jozsef und Terez (geb. Bokan) Csurman in Gornji Slaveči (Gmd. Kuzma im Übermurgebiet) geboren. Seine Geschwister waren György, Emilija, Franz und Ludvik.
Er heiratete Frančiška Sapač aus Beznovci. Sie verstarb 1932 und Rudolf lebte 6 Jahre lang als Witwer. Am 03. Juli 1938 heiratete er die, ebenfalls aus Gornji Slaveči stammende, Marija Bokan (1913-1995). Sie hatten eine Tochter und drei Söhne.
Rudolf wurde bereits 1942 einmal verhaftet und nach Győr (Deutsch: Raab) gebracht. Gemeinsam mit seinem Bruder Ludvik und vielen anderen wehrten sie sich gegen die Ungarn, die seit 1941 Prekmurje besetzten. Ludvik war evangelischer Kaplan und wurde 1943 in Russland ermordet.
Am 18.11.1944 erreicht Rudolf Čurman gemeinsam mit Franc Vehab das KZ Dachau. Dort scheiden sich ihre Wege. Rudolf wurde am 24.11.1944 in ein Außenlager von Natzweiler deportiert, Franc kam nach Buchenwald.
Lange Zeit suchte ich nach dem Sterbedatum und -ort von Rudolf. Nach Kontaktaufnahme mit dem Archiv in Dachau ging es zum Standesamt und weiter zum International Tracing Service Bad Arolsen. In Bad Arolsen ergab sich der Hinweis, dass er nach Schömberg deportiert wurde. Schömberg war ein Außenlager von Natzweiler. Ich kontaktierte die Gedenkstätte und bekam die Kontaktdaten der Gedenkstätte Eckerwald. Ich fragte dort an und bekam leider die Antwort man habe nichts gefunden. Aber man darf nicht aufgeben und muss hartnäckig bleiben. Ich kontaktierte im Februar 2019 nochmals die Gedenkstätte Eckerwald, diesmal mit positivem Ergebnis.
Am 01. März 2019 bekam ich die Antwort, dass Rudolf Gsurmann (falsch geschrieben) am 15.03.1945 im KZ Schörzingen verstarb.
Nun ist eines der größten Familienrätsel gelöst worden!

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